So spielt man Tic-Tac-Toe
- Eine Person spielt X, die andere O.
- Wählt abwechselnd ein freies Feld.
- Wer drei Symbole in Reihe, Spalte oder Diagonale verbindet, gewinnt.
- Ein volles Gitter ohne Linie endet unentschieden.
Der Klassiker im 3×3-Gitter, immer bereit für eine Revanche. PartyGames lost aus, wer beginnt, und wechselt in den folgenden Runden ab.
Für Tic-Tac-Toe braucht ihr zwei Personen und sonst nichts. Auf dem gemeinsamen Handy tragt ihr beide Namen ein und tippt auf „Spiel starten“: Es gibt nichts einzustellen, keinen Timer und keine unterschiedlich großen Spielfelder. Den Rest entscheidet das Los.
Es gelten die klassischen Regeln, aber ein paar praktische Details solltet ihr vorher kennen:
Damit ihr die Züge verfolgen könnt, nummerieren wir die Felder wie die Tastatur eines Telefons: 1, 2, 3 in der oberen Reihe, 4, 5, 6 in der Mitte, 7, 8, 9 unten. Die Auslosung gibt Paul das ✕, und er fängt an; Oma Inge hat das ◯.
In der Revanche fängt Oma Inge an, und sie hat ihre Lektion gelernt: Sie nimmt die Mitte. Paul antwortet korrekt in einer Ecke, und von da an blocken beide jede Drohung, bis das Spielfeld voll ist – unentschieden. Zwischen zwei aufmerksamen Leuten endet Tic-Tac-Toe oft genau so.
Eine ehrliche Vorbemerkung: Wenn beide fehlerfrei spielen, endet jede Partie unentschieden. Gewinnen heißt, den Fehler des anderen auszunutzen, und nicht verlieren heißt, selbst keinen zu machen. Prüft bei jedem Zug diese Prioritäten der Reihe nach:
Die Ecke ist die Eröffnung mit den meisten Fallen: Die einzige Antwort, die nicht verliert, ist die Mitte, während ein Randfeld, die benachbarte Ecke oder die gegenüberliegende Ecke einen erzwungenen Sieg zulassen. Auch die Mitte ist eine gute Eröffnung: Hier muss das Gegenüber in einer Ecke antworten, denn ein Randfeld verliert. Die Eröffnung auf einem Randfeld ist die harmloseste.
Auf eine Ecke antwortet ihr mit der Mitte, auf die Mitte mit einer Ecke. Vorsicht bei zwei Stellungen, die sich zum Verwechseln ähneln: Hat das Gegenüber zwei gegenüberliegende Ecken und ihr die Mitte (✕ auf 1 und 9, ◯ auf 5), muss euer nächster Zug auf ein Randfeld, denn eine Ecke schenkt ihm eine Gabel. Hat es dagegen die Mitte und die Ecke gegenüber eurer (✕ auf 5 und 9, ◯ auf 1), müsst ihr eine Ecke nehmen: Ein Randfeld verliert.
Ein kleiner Trainingstipp: Spielt ein paar Partien, in denen nur eine Person anfängt und immer in der Ecke eröffnet. Nach drei, vier Partien hat die andere Person die richtige Antwort im Blut – und ab dann wird es spannend.
Auf einem gemeinsamen Handy reicht ihr es nach jedem Zug weiter oder legt es in die Tischmitte. Das funktioniert ohne Internetverbindung. Jede Partie steht für sich: Am Ende geht es zurück zum Gruppenbildschirm, ihr startet neu, und die Symbole werden neu ausgelost. Wollt ihr eine längere Serie spielen, schreibt den Spielstand auf einen Zettel oder spielt in einem Raum.
Im Raum erstellt eine Person den Raum, die andere tritt mit Code oder QR-Code bei, und der Host startet: Auch hier gibt es nichts einzustellen. Anders ist Folgendes:
Tic-Tac-Toe ist in zehn Sekunden erklärt und in einer Minute gespielt. Damit ist es perfekt für Kinder, die gerade lernen, abzuwarten, bis sie dran sind, und für Großeltern, die ihre Enkel herausfordern wollen. Es ist auch eine gute erste Denkübung: Wer einem Kind eine Gabel zeigt und danach, wie man sie verhindert, bringt ihm bei, einen Zug vorauszudenken.
Unter Erwachsenen funktioniert es als Spiel für die Kaffeepause, die Schlange bei der Post oder die Wartezeit im Restaurant, gern mit einer selbst ausgemachten Serie „Best of Five“. Für ein längeres Duell zu zweit, bei dem mehr geredet wird, probiert Duell; weitere Ideen stehen im Ratgeber zu Spielen für zwei Personen.
Beim ersten Mal entscheidet eine Auslosung, getrennt von der für die Symbole. Danach wechselt der erste Zug: im Raum bei jeder neuen Partie, auf dem gemeinsamen Handy, wenn ihr mit denselben Namen neu startet.
Nein, Tic-Tac-Toe ist bei PartyGames ein Spiel für zwei Personen: Es gibt keinen Gegner, den die App steuert.
Wenn beide perfekt spielen, ja. In der Praxis genügt ein Moment der Unachtsamkeit, etwa eine Antwort auf dem Randfeld nach einer Eckeröffnung, um dem anderen einen erzwungenen Sieg zu überlassen.
Nein: Einmal angetippt, bleibt das Feld bis zum Ende der Partie besetzt.
Im Raum ja: Spielt ihr dort eine neue Partie, läuft die Serie weiter und zählt Siege und Unentschieden. Auf dem gemeinsamen Handy beginnt jede Partie wieder bei null, die Serie müsst ihr also selbst notieren.
Handelt es sich um einen Verbindungsabbruch oder eine Rückkehr zur Lobby, wartet die Partie, bis die Person zurück ist. Verlässt sie den Raum ganz, gewinnt ihr kampflos und könnt in der Lobby auf eine neue Herausforderung warten.