So spielt man Duell
- Jede Person sieht ihr Wort oder ihre Zahl heimlich an.
- Die beiden stellen abwechselnd Fragen.
- Im Wortmodus gewinnt, wer das Geheimnis zuerst errät.
- Im Zahlenmodus schätzen beide den Wert des Gegenübers; die nähere Zahl gewinnt.
Zwei Personen, zwei Geheimnisse und eine Kette von Fragen. Im Wortmodus gewinnt die erste richtige Antwort, im Zahlenmodus die genaueste Schätzung.
Duell ist für genau zwei Personen gemacht: Mit einer Person mehr oder weniger startet die App das Duell gar nicht erst. Gespielt wird im Kern mündlich, von Angesicht zu Angesicht; das Handy lost die Geheimnisse aus, hält sie verdeckt und verkündet am Ende das Urteil. Auf dem gemeinsamen Handy tragt ihr beide Namen ein und wählt:
Lasst ihr Kategorie oder Skala auf „Zufällig“, wie es voreingestellt ist, ist die Überraschung doppelt so groß. Es gibt keinen Timer, und die App zählt keine Fragen: Wie viele ihr stellt und wer anfängt, entscheidet ihr selbst.
Wartezimmer beim Zahnarzt, ein einziges Handy. Lena und Jonas wählen den Wortmodus, und die Kategorie fällt zufällig auf Tiere. Lena sieht „Pinguin“, das Wort, das Jonas finden muss; Jonas sieht „Giraffe“.
Revanche im Zahlenmodus, Skala Preis. Jonas hat 312 Euro, Lena 47. Nach jeweils fünf Fragen schätzt Lena 300 für Jonas (Abweichung 12), Jonas schätzt 60 für Lena (Abweichung 13). Lena gewinnt mit einem einzigen Euro Vorsprung.
Auf einem gemeinsamen Handy wechselt das Gerät nur in den geheimen Momenten die Hände: wenn die Wörter oder Zahlen verteilt werden und, im Zahlenmodus, bei den Schätzungen. Den Rest der Zeit liegt es auf dem Tisch. Jede Partie ist ein einzelnes Duell, danach geht es zurück zum Gruppenbildschirm.
Im Raum erstellt eine der beiden Personen den Raum, die andere tritt mit Code oder QR-Code bei. Niemand muss sich mehr wegdrehen oder das Handy weiterreichen:
Der Raum funktioniert auch auf Distanz: Mit einem laufenden Sprachanruf gehen die Fragen mündlich hin und her, und die Geheimnisse bleiben auf den Handys.
Duell zeigt seine Stärken, wenn ihr zu zweit seid und Zeit totschlagen müsst: ein Paar am Cafétisch, zwei Geschwister auf der Rückbank, Mutter und Sohn in der Warteschlange oder im Wartezimmer. Es braucht weder Platz noch laute Stimmen, und ein Duell dauert nur wenige Minuten. Der Wortmodus eignet sich auch für Kinder, die schon Ja-Nein-Fragen stellen können, weil die Kategorien konkret und vertraut sind; der Zahlenmodus gefällt allen, die gern knobeln und ein bisschen rechnen.
Wenn ihr das Tempo wechseln wollt, ist Tic-Tac-Toe die schnellste Pause für zwei; weitere Ideen findet ihr im Ratgeber zu Spielen für zwei Personen. Kommen noch Freunde dazu, geht das Prinzip der Ja-Nein-Fragen bei Wer bin ich? weiter.
Nein, es braucht genau zwei Personen, sowohl auf einem gemeinsamen Handy als auch im Raum. Für eine Gruppe, die gern Fragen stellt, probiert Wer bin ich? oder Der Spion.
Nein. Die App stellt keinen Timer und zählt keine Fragen. Im Zahlenmodus lohnt es sich aber, eine Höchstzahl zu vereinbaren, denn mit genug Fragen kommt man sonst auf den genauen Wert.
Nichts Schlimmes: Ein Fehlversuch kostet weder Punkte noch einen Zug. Ihr stellt einfach weiter Fragen und dürft es jederzeit erneut versuchen.
Das Gegenüber, indem es den Versuch als richtig oder falsch bewertet. Die App vergleicht den Versuch nicht selbst mit dem geheimen Wort, bei Synonymen und Varianten kommt es also auf die Fairness der beiden an.
Ja: Sind beide Abweichungen gleich groß, endet das Duell unentschieden. Im Raum mit mehreren Runden ist es auch dann unentschieden, wenn beide gleich viele Runden gewonnen haben.
Das legt die App nicht fest. Entscheidet selbst, zum Beispiel darf die Person anfangen, die das letzte Duell verloren hat.